Gefahr durch Zecken

Zecken treten im Frühsommer (April-Juni) und im Spätsommer (August-Oktober) auf. Sie stellen nicht nur ein hygienisches Problem dar. Mit jedem Zeckenbiss können Krankheiten übertragen werden. In Süddeutschland ist ein großer Teil der Parasiten mit Erreger der Borreliose und der Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) befallen.

Die Erreger gelangen über den Speichel der Zecke in Hund und Katze. Dies geschieht aber erst nach ca. 24 Stunden. Man sollte also jede festgesaugte Zecke sofort mittels eines Zeckenhakens oder einer Zeckenzange entfernen.

Wichtig ist, dass die Zecke dabei in eine Richtung gedreht wird. Es darf unter keinen Umständen gezogen werden! Verbleibt trotzdem ein Zeckenkopf in der Haut, so ist das zumeist nicht schlimm. In der Regel wird er mit der Zeit abgestoßen. Falls es zu einer Entzündung kommt, muss diese natürlich behandelt werden. Effektiver ist eine Behandlung mit einem, im Nacken aufzutragenden Spot-on-Präparat. Diese sind gut verträglich und wirksam. Im Gegensatz zu Halsbändern hält ihre Wirkung auch bei Regen an und sie belasten die Tierbesitzer nicht.

Gegen die Borreliose gibt es zudem für Hunde eine Impfung, die immerhin gegen die häufigste Borrelienart schützt. Fragen Sie Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt nach weiteren Informationen!

(Artikel wurde verfasst von Dr. Ulrike Marquart, Laufenburg)